Nochmal elf Content-Marketing-Tricks für mehr Traffic
Praxis-Paket Nummer zwei für einen erfolgreicheren Internetauftritt

Das Web: weltweiter Treffpunkt und Marktplatz, ungeahnte Chancen und Möglichkeiten. Doch Sie rangieren unter ferner liefen, trotz so offensichtlich toller und interessanter Inhalte, die Sie anpreisen. Es will Sie einfach keiner besuchen.
Vor kurzem haben wir Ihnen die ersten elf von 33 Tricks nähergebracht, die Ihrem Webauftritt zu mehr Traffic verhelfen. Wir setzen unsere Serie fort und nehmen eine weitere „Traffic-Elf“ genauer unter die Lupe – die Nummern 12 bis 22
.

Nochmal 11 Content-Marketing-Tricks für mehr Traffic – Airmotion Media© Foto: Lukassek/Shutterstock

 

12. Keyword-Optimierung

Für den Großteil der User, die konkrete Fragen beschäftigen, ist Google die erste Anlaufstelle. Die Suchmaschine ist daher mit die beste Quelle für hochrelevanten, organischen Traffic. Findet der User bei Ihnen das, was er sucht, dann ist auch eine Conversion sehr wahrscheinlich.
Ziel sollte es also sein, seine einzelnen (Unter-)Seiten und Beiträge und auf bestimmte Keywords (Suchbegriffe) hin so zu optimieren, dass man möglichst auf den besten Plätzen in den organischen Suchergebnissen landet (Top 10). Die Qualität des jeweiligen Beitrags spielt hierbei eine entscheidende Rolle.

Es gibt diverse, in der Regel kostenpflichtige Tools, um die richtigen Keywords oder Keyword-Kombinationen zu finden und zu analysieren. Gratis (eingeschränkt) geht es über den in Google Adwords integrierten „Keyword Planer“ oder andere konkret kostenlose Online-Werkzeuge. Hier bekommt man schnell einen Überblick, ob es für ein bestimmtes ausgedachtes Keyword viele oder wenig Suchanfragen (Suchvolumen) gibt. Auf Basis dieser Informationen kann man dann einzelne Artikel schreiben, und das passende Keyword in Überschriften, Seitentitel, Meta-Description und Text mit einer entsprechenden Dichte verarbeiten.
 

13. Zur richtigen Zeit

Oft entscheidet nur der Zeitpunkt der Veröffentlichung darüber, ob ein (noch so gutes) Stück Content konsumiert wird – oder auch nicht. Ein Blick in die jeweiligen Performance-Statistiken hilft dabei, um festzustellen, wann Ihre Seiten, Beiträge, Newsletter, Post & Co. die meisten Zugriffe haben und wann Kommentare geschrieben werden.
Orientieren Sie sich für das grundlegende Timing an im Netz bereitgestellten Erfahrungswerten. Und dann testen Sie „am lebenden Objekt“ bis der Arzt kommt, um den richtigen Zeitpunkt für Ihren Content zu ermitteln. Für jedes Format und für jeden Kanal, denn oft weichen diese merklich voneinander ab.
 

14. E-Mail-Signaturen

Ein Großteil unserer digitalen Kommunikation findet heute noch immer über E-Mails statt: Anfragen, Antworten auf Anfragen, Bestellbestätigungen, Newsletter und, und, und. Für alles bekommen wir E-Mails (und nicht alles ist Werbung).
Oft unterschätzt ist dabei der Wert der Signatur am Ende der E-Mail als Traffic-Generator. Mit der E-Mail-Signatur lassen sich ganz gezielt Impulse setzen: Arbeiten Sie Links auf Ihre Webseite in die Signatur ein und messen Sie die Klicks darauf über einen längeren Zeitraum hinweg – die Ergebnisse werden Sie garantiert verblüffen.
 

15. Bezahlte Anzeigen

Bezahlte Pay-per-Click-Anzeigen via Google AdWords oder mit Bing Ads, die prominent auf den Ergebnisseiten der Suchmaschinen erscheinen, bieten gute Chancen, den Traffic auf der eigenen Website zu steigern. Eine Grenze setzt hier am Ende nur das zur Verfügung stehende Budget.
Über Google AdWords lässt sich auch Googles eigenes Netzwerk für Display-Werbung nutzen. Ihr Werbeinhalt wird dann als Banner auf möglichst passenden Websites anderer Teilnehmer eingeblendet. Diese Anzeigen erscheinen dann zum Beispiel auf bekannten Newsportalen, themenverwandten Blogs etc.
„Retargeting“ ist die dritte Spielform von bezahlter Werbung. Damit lassen sich Nutzer noch einmal ansprechen, die zuvor schon einmal die Website besucht, im Shop bestimmte Artikel ausgewählt oder auch einen Einkaufsvorgang abgebrochen haben. Gezielt werden hier nochmals Anzeigen geschaltet, um den potenziellen Kunden in den Augen und im Sinn zu bleiben.
 

16. Interviews und Gastartikel

Lassen Sie sich interviewen oder führen Sie selbst Interviews mit Menschen, die für Ihre Zielgruppe interessante, spannende und wertvolle Storys oder Infos liefern. Diese Interviews lassen sich dann mindestens als Transkription in einem Blog-Beitrag publizieren – parallele Podcasts oder Videos auf YouTube machen sie natürlich noch wertvoller. Ideale Interviewpartner sind Menschen, die über ein hohes Maß an Erfahrung im jeweiligen Biz verfügen und/oder die bereits besonders vom Zielpublikum geschätzt werden. Bauen Sie auf dem Wirkungskreis dieser Experten und Influencer auf!
Ähnlich verhält es sich mit Gastartikeln, die Sie (oder Ihr vielleicht bekannterer Chef) für und auf anderen renommierten Seiten verfassen. Online-(Fach-)Magazine kommen hier zum Beispiel in Betracht, die ihrerseits stets auf der Suche nach gutem Material sind. Fragen schadet hier selten. Nehmen Sie den Rückenwind dieser reichweitenstarken Kanäle, sorgen Sie für eine adäquate Verlinkung und blasen Sie damit auch neuen Traffic auf Ihre eigene Website.
 

17. Whitepaper, E-Book und weitere Freebies

Wer sich als Experte positionieren will, der schreibt und verbreitet am besten… – das eigene Buch! Ein gedrucktes Werk über einen klassischen Verlag muss es dabei gar nicht sein: Ein E-Book ist fantastisch oder ein Whitepaper, eine fachliche Abhandlung mit etwa ein bis zwei Dutzend Seiten (mit Fokus auf einen bestimmten Teil-/Themenbereich). Beide zählen zu den prestigeträchtigsten Stücken Content, um die eigene Expertise auf ein solides Fundament zu stellen. Schließlich erfordern sie auch mit am meisten Aufwand und Know-how.
Entsprechend hoch und nachhallend ist jedoch auch der Mehrwert für den Leser. Bietet man Whitepaper, E-Book und andere „dicke“ Freebies (zum Beispiel Ergebnisse eigener Studien und andere rare Zahlen), dann lautet der Content-Marketing-Tipp nach wie vor: Schreibe und teile. Auch wenn es auf den ersten Blick vielleicht wehtun mag, sein Wissen quasi gratis preiszugeben (immerhin eine E-Mailadresse sollten Sie für jeden Download bekommen). Derart gute, wertvolle Inhalte teilen sich gerade in den sozialen Medien fast wie von selbst – und wirken entsprechend positiv auf den Lieferanten zurück. Und mit jedem Like und jedem Share wachsen Expertenstatus und Traffic.
 

18. Test- und Erfahrungsberichte

Neue Produkte, Dienstleistungen, Innovationen, Anbieter am Markt… Doch es gibt noch keine Rezension oder Empfehlung? Eine Steilvorlage, um hier selbst aktiv zu werden! Praktisch jede Firma und jeder Autor freut sich über eine Review oder einen mehr oder weniger ausführlichen Testbericht. Fangen Sie bei Unternehmen an, mit denen Sie eine partnerschaftliche Beziehung verbindet (oder die Sie anstreben). Auf diesem Wege lassen sich ehrliche Links und Backlinks generieren, wovon am Ende alle Seiten profitieren.
 

19. Serien

Ein wichtiges Ziel im Content Marketing ist, den Leser mittel- und langfristig bei der Stange zu halten. Ein sehr gutes Instrument hierfür ist, gute bzw. geeignete Inhalte als Serien aufzubereiten und die Verbreitung der einzelnen Folgen geschickt zu timen. Aktuelle Artikel und Teaser sollten auf zurückliegende Beiträge verweisen und auf demnächst erscheinende Beiträge „hungrig“ machen. Bleiben Sie konsequent und diszipliniert bei Ihrem Plan, so ist die Chance groß neue Besucher auf seine Seite zu ziehen und in „Serienfans“ zu konvertieren.
 

20. Share me!

Grundsätzlich gilt: Machen Sie es Ihren Lesern (und potentielle Kunden) so leicht wie möglich. Sie müssen gut und leicht gefunden, aber auch ebenso easy weiterverbreitet werden können. Wertvoller Content wird noch viel wertvoller, wenn er einfach, leicht und schnell geteilt werden kann. Je einfacher es beispielweise ist, einen Tweet abzusenden, umso eher wird ein User das auch machen. Also auf und den Twitter-Share-Button unter Ihren Artikel oder in Ihre Grafik packen. Quasi für jede Social-Media-Anwendung lassen sich Share-Buttons vollautomatisiert in eine Seite einbinden. Bitte auch die klassische E-Mail-Funktion in Button-Form nicht vergessen.
 

21. Q&A und Tutorials

Wenn Sie sich lange genug im Internet auf die für Ihr Business relevanten Seiten bewegen und dabei Beiträge und Kommentare lesen, dann werden Sie hier von ganz alleine auf jede Menge Fragen (zu Ihrem Produkt) stoßen. Sammeln Sie diese Fragen und beantworten Sie sie auf Ihrer Website in einer eigenen Rubrik namens „Questions & Answers“ oder „Frequently Asked Questions“. Fachlich interessierte User wissen umfassende, gut gepflegte Q&A/FAQ-Bereiche sehr zu schätzen und bleiben diesen meist lange treu.
Als besonderen Leckerbissen können Sie als Antworten zu speziellen Fragen und Themenbereichen auch einzelne „Tutorials“ schreiben, sprechen oder filmen. Innerhalb Ihrer Community und darüber hinaus sind diese praktischen Stützen ein hoch gehandeltes Gut. Auch Google zeigt sich erkenntlich für solch hilfreich-brauchbares Auftreten.
 

22. Gesicht zeigen

Eigentlich will sie jeder (sehen), dennoch wird sie viel zu oft eingespart oder einfach vergessen: die Autorenbox. Bei allem digitalen Hin und Her agieren nämlich an beiden Enden immer noch Menschen. Und diese interessieren sich nachweislich immer auch für denjenigen, der da zu ihnen spricht oder schreibt. Lassen Sie diesen wichtigen Trumpf nicht unter den Tisch fallen und geben Sie Ihren Inhalten ein Gesicht dahinter. So nehmen Sie dem Leser die Neugier zu erfahren, von wem der Content eigentlich stammt und er wagt es viel eher, eine „persönliche“ Verbindung zu Ihrer Marke oder Ihren Produkten aufzubauen.
 

Weiterhin viel Erfolg beim Integrieren und Ausprobieren der Content-Marketing-Tricks!

Diese elf neuen Traffic-Tipps haben wir übrigens wieder in eine schicke Infografik gemeißelt.
 

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