Zehn Formate für gutes Content Marketing

Content Marketing wird für Unternehmen immer wichtiger. Die bisherigen Praktiken reichen bei weiten nicht mehr aus, um Unternehmens-Botschaften sinnvoll zu verbreiten. Vielmehr langweilen sie die User, während gut geschriebene Geschichten neues Interesse erwecken und im Gedächtnis bleiben. Viele Experten sehen Content Marketing als das neue SEO an. Gute Texte sorgen dafür, dass Marken-Botschaften eine ausgezeichnete Sichtbarkeit in Suchmaschinen erhalten. Zudem hilft Content Marketing Unternehmen auch dabei, über soziale Netzwerke weitere User an sich zu binden. Aber wie sieht Content Marketing eigentlich konkret aus? Welche Methoden gibt es? Hier stellen wir Ihnen zehn Methoden vor, mit denen Sie Erfolg haben werden.
 

Listicle

Das Format Listicle (ein listenartig zusammengefasster Artikel, wie dieser hier) ist perfekt für das Internet geeignet. Es gibt kaum eine bessere Form, News und Wissen zu vermitteln. Leser freuen sich kompakte Inhalte kompakt in einer Aufzählung zusammengefasst zu bekommen. Zudem können Listicles per Link weitere Inhalte im Netz sammeln und somit einen Mehrwert für den Leser bieten. Besonders Smartphone-User sind von Listicles überzeugt. Der Kurnachrichtendienst Twitter profitiert davon enorm. Deren User schätzen den Wert von Nachrichten in ihrer gelisteten und verkürzten Form sehr.
 

Rezensionen

Im Bereich des Content Marketing sind Rezensionen vor allem Produktbewertungen. Dieses Format bietet gleich mehrere Vorteile an. Sie sind meistens nicht besonders aufwendig und bieten dem User dennoch viele Informationen an. Das Beste an Rezensionen ist aber ihre Vielseitigkeit. Sie werden als Literaturkritik, Filmkritik, Kampagne, Computerkritik und in vielen weiteren Bereichen eingesetzt. Große Internethändler wie zum Beispiel Amazon bedienen sich der Rezensionen, indem sie ihre Kunden bitten, Produkte zu bewerten.
 

Infografiken

Content Marketing nützt immer mehr die Vorteile von Infografiken. Im Falle einer guten Recherche und einer schönen Visualisierung, nehmen User Infografiken mit Begeisterung auf. Überdies bietet dieses Methode gleich mehrere infografische Elemente an: Säulen-, Kreis-, Balken oder Kurvendiagramme, Organigramme und Struktogramme, schematische Darstellungen sowie geografische thematische Karten. Infografiken haben im Bereich Content Marketing ein großes Potenzial. Wenn sie noch als strukturierte Grafiken aufbereitet sind, belohnt Google dies zudem mit einer höheren Sichtbarkeit.
 

Podcasts

Podcast stehen innerhalb des Content Marketing noch am Anfang ihrer Entwicklung. Bisher ist dieses Format insbesondere benutzt worden, um Interviews aufzunehmen und sie anschließend als Nachrichten zu veröffentlichen. Mittlerweile greifen in Deutschland aber auch Unternehmen aus den Bereichen Wissenschaft, Technik und Bildung auf die Audioformate zu. Alles was sie dazu benötigen ist ein Mikrofon, eine Internetverbindung und zum Beispiel das kostenlose Audiodateien-Schneide-Programm Audacity. Podcast-User haben die Vorteile, dass sie dank Smartphones die Audiodateien überall abhören können. Unternehmen können ihrerseits ganz neue Zielgruppen erreichen.
 

Videos

Videos sagen mehr als tausend Worte! Mit Videos kann Content Marketing diverse Produkte und News thematisieren und dem User näherbringen. Es gibt eigentlich keine Grenzen. Während User altgediente Banner gleich wegklicken, schauen sie sich Videos sehr gerne an – aber auch nur dann, wenn sie gut gemacht sind. Unternehmen benutzen Videos, um ihre Produkte zu beschreiben oder das ganze Unternehmen selbst vorzustellen. Damit auch alles wunderbar klappt, muss die Technik hochwertig sein und die Mitarbeiter müssen gut geschult werden. Die Königsdisziplin im Video-Marketing ist jedoch das Erstellen unterhaltsamer Clips, die so gut sind, dass sie „viral gehen“, also sich im Internet aufgrund ihres Unterhaltungscharakters rasant verbreiten.
 

E-Books

Obwohl die Herstellung viel Zeit in Anspruch nimmt, können E-Books bei richtiger Thematisierung viel Aufmerksamkeit sammeln. Diese Marketingmethode erreicht nun mehr User als zuvor. Mittlerweile müssen diese sich nicht extra einen E-Book-Reader kaufen, E-Books können nun auch per Smartphone, Tablet, oder Notebook gelesen werden.
 

Interviews

Als Video, Podcast oder auch als geschriebener Text – Interviews erreichen auf verschiedene Weisen eine große Anzahl an Usern. Neben einem gut geführten Interview spielt allerdings auch der Interviewte eine wichtige Rolle. Dadurch, dass er sich selber vermarkten will, verbreitet er das Interview über seine sozialen Netzwerke und bewirbt somit auch die Marke oder das Unternehmen.
 

Studien

Studien kosten viel Zeit und falls man sie in Auftrag gibt auch viel Geld. Allerdings offenbaren gute Studien neue Erkenntnisse und sind dadurch sehr gewinnbringend. Insbesondere im Bereich des Online-Marketings sind Studien sehr angesehen, weil sie über neue Methoden und Strategien informieren und sich dadurch neue Geschäftsfelder entwickeln. Des Weiteren verbreiten Fachzeitschriften die neugewonnen Erkenntnisse und werben damit gleichzeitig für die Studie.
 

Meme

Die Methode Meme lässt sich am besten mit dem Begriff Mundpropaganda umschreiben. Sie nimmt dabei teils auch ernste Themen auf die Schippe, so wie eine Glosse oder eine Satire-Erzählung in Zeitungen und Zeitschriften. Im Bereich Content Marketing verbreiten sich Meme vor allem über Blogs und soziale Netzwerke. Dabei ist es egal, ob es sich um ein Bild, Video, Text, Hashtag oder eine Website handelt.
 

Anleitungen

Anleitungen sind im Internet sehr verbreitet und erfolgreich. Allerdings gibt es große Qualitätsunterschiede, schlecht gemachte Gebrauchsanweisungen klickt der User sofort wieder weg. Dabei sind Anleitungen sehr wichtig, denn sie helfen ein bestimmtes Produkt sicher zu verwenden. Blogger verbreiten gern Anleitungen in sozialen Netzwerken, um Diskussionen über Produkte zu entfachen. Der positive Effekt für Unternehmen: sie können damit indirekt und unaufdringlich auch ihr Produkt bewerben.