Content …

16. Oktober 2017 0 Kommentare

Der Oberbegriff Content steht grundsätzlich für all die Inhalte, die den (programmier-)technisch vorgegebenen Rahmen in digitalen Medien- und Werbeformaten füllen. Im Content Marketing sind mit Content jedoch speziell die qualitativ hochwertigen, redaktionell aufbereiteten – bisweilen auch nur so anmutenden – (Werbe-)Inhalte gemeint, die für interessierte Leser wertvolle, nützliche oder unterhaltende Informationen liefern sollen. Dadurch grenzen sie sich von den anderen Inhalten ab, die im Internet vorhanden sind – guter Content ist der König im Netz.
Treibende Idee beim Content im Sinne des Content Marketings ist, dass dieser zielgerichtet eingesetzt wird, für den Leser einen Mehrwert liefert und sich rückwirkend positiv auf Image und Geschäft eines Unternehmens auswirkt. Meist wird dieser Content kostenfrei angeboten und ist öffentlich zugänglich – unmittelbar (Beispiel: Blog) oder an einen Call-to-Action gebunden (Beispiel: Newsletter-Abo für den Whitepaper-Download).

[media-credit name="© Foto: Firdaus Khaled/Shutterstock" align="alignleft" width="540"]Glossar Content Marketing: Content - Airmotion Media[/media-credit]

Unter den Wortstamm „Content“ fallen einige Unterbegriffe:

Content Creation beschreibt den kompletten Prozess, um aus Ideen Schritt für Schritt Inhalte mit Mehrwert zu kreieren. Kurz und knapp wird darunter auch die eigentliche Produktion der Inhalte, die Content-Erstellung verstanden. Die Bandbreite reicht hier von Blog-Beiträgen, Videos, Infografiken bis hin zu Podcasts oder Webinaren.

Bei der Content Curation werden bereits existierende, meist themenverwandte Inhalte aus unterschiedlichen Quellen gesammelt, passend zusammengestellt, bisweilen auch angereichert und neu organisiert veröffentlicht (oder angeteasert). Das Thema und die Zielgruppe sind dabei im Vorfeld klar umrissen.
Vorteil kuratierter Inhalte für die Nutzer ist, dass sie ohne aufwendige Suche aktuelle und relevante Inhalte zusammengefasst unter einer Adresse finden können – aufs Wesentliche aufbereitet und zielgenau interpretiert. Bei der Erstellung von Content Curation muss auf die klare und faire Ausweisung der ursprünglichen Quellen geachtet werden, zum Beispiel durch das Setzen von Links.

Inhalte müssen nicht nur gekonnt erstellt, sondern mindestens auch genauso kompetent distribuiert, also verteilt und verbreitet werden. In der Fachsprache werden die darunter fallenden Jobs unter dem Begriff Content Distribution zusammengefasst. Dabei gilt es, die jeweiligen Inhalte zeitnah auf möglichst vielen (aber sinnvollen) unterschiedlichen Plattformen so auszuspielen und untereinander zu verketten, dass diese auf eine möglichst große, interessierte Leserschaft treffen und entsprechend auf das Unternehmen einzahlen.
Jedes „Stück“ Content sollte an die jeweiligen Eigenheiten der Plattformen angepasst werden: Firmen-Blog, Soziale Medien, Newsletter usw. unterscheiden sich teils deutlich in ihren Möglichkeiten und Ansprüchen.

Es kann nie schaden, etwas Evergreen Content im Repertoire zu haben – im unternehmerischen Content Marketing sogar ganz im Gegenteil. Diese Inhalte sind wie immergrüne Pflanzen: Zeitlos, an keinen saisonalen oder epochalen Rahmen gebunden und verlieren auch langfristig nicht an Farbe bzw. ihren informellen, unterhaltenden oder praktischen Nutzen für die Leserschaft. Holen Sie Ihre wertvollen Stücke Evergreen Content von Zeit zu Zeit gezielt hervor – gerne auch mit frischer, zeitgemäßer Verpackung – und bringen Sie sich damit (wieder) ins Gespräch.

Wer mit Evergreen Content auftrumpft, der betreibt Content Recycling im positiven Sinn, zumindest wenn es sich um die eigenen besten Inhalte handelt. Denn hochwertig und erstklassig sollte der Content schon sein, wenn dieser mehr als nur ein Mal verwendet wird. In eine gute Strategie eingebaut ist Content Recycling sehr effektiv wenn es darum geht, mit wenig „Stoff“ mehr zu erreichen. Die Wiederverwendung der Inhalte schließt eine geschickte Verwandlung des Materials nicht aus. So können zum Beispiel Listicles im Blog als Infografik, eBooks als Podcasts oder Präsentationen als Webinare einen neuen, zweiten Auftritt haben.

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