Zehn Dinge, an denen Sie ein gutes Online-Advertorial erkennen
Sponsored Posts richtig einsetzen

Native Advertising ist der Trend im Online-Marketing. Und es ist die (vielleicht letzte) Chance für Publisher und Advertiser das Internet als Werbemedium noch einmal neu zu erfinden. Als wichtiger Träger von Native Advertising gelten Artikel, die im Look & Feel des jeweiligen Publishers erscheinen, sogenannte Advertorials oder auch Sponsored Posts. Advertorials sind gerade im Online-Bereich ein phantastisches Instrument für Brandbuilding und Kundengewinnung. Aber sie müssen gut gemacht sein.

Hier klären wir, welche Kriterien aus unserer Sicht wichtig sind, um mit Advertorials dauerhaft Erfolg zu haben.

10 Dinge, an denen Sie ein gutes Online-Advertorial erkennen© Foto: ShahrulnizamKS/Shutterstock

  1. Advertorials werden deutlich gekennzeichnet. Eine Markierung als „Promotion“, „Anzeige“, „Advertorial“, „Sponsored Post“ o.ä. ist unerlässlich. Eine Kennzeichnung per Wasserzeichen im Foto ist ideal, da diese auf jedem Device sichtbar ist.

  2. Advertorials informieren über den Absender. Eine Erläuterung am Ende des Textes ist sinnvoll und zahlt zusätzlich auf die Ziele des Advertisers ein. Auch ein Hinweis „Sponsored by {Markenartikler}“ bietet sich an.

  3. Advertorials sind rar. Sie sollten nur einen geringen Anteil des Newsfeeds ausmachen, da sich dieses kostbare Werbeformat sonst schnell abnutzt und User verärgert werden.

  4. Advertorials sind Google-konform. Die enthaltenen Links sollten mit dem Attribut rel=“nofollow“ gekennzeichnet sein. Dann hat Big G auch kein Problem damit.

  5. Advertorials sind keine plumpe Werbung oder Pressemitteilungen.

  6. Advertorials bieten Mehrwert. Die Kunst besteht darin, dem User etwas wirklich Attraktives anzubieten, sein Interesse zu befriedigen und/oder ihm in irgendeiner Weise zu helfen. Es können z.B. interessante Hintergründe, unterhaltsame Geschichten, emotionale Videos, regelmäßige Rubriken oder informative Interviews sein.

  7. Advertorials sollten für Leser, nicht für Suchmaschinen geschrieben werden. Daher: Nein zu Texten, die aus SEO-Gründen mit Keywords zugespamt werden. Nein zu Texten, die aus Uniqueness-Gründen etliche Male bis zur Unkenntlichkeit durch Synonymwörterdatenbanken gejagt werden. Nein, zu Texten, die nach Wörtern bezahlt werden. Ja zu Texten, die mit Witz, Charme, Intelligenz, Eleganz, Kompetenz verfasst wurden. Ja zu Texten, die inhaltliche Kompetenz des Autors ausstrahlen. Ja zu Texten, die neugierig machen, den Leser fesseln und die einem erzählerischen Duktus folgen.

  8. Advertorials brauchen ein thematisches affines Umfeld. Sie sollten dem User in Umfeldern begegnen, die zum Inhalt passen.

  9. Advertorials sollten dauerhaft abrufbar sein. Der große Vorteil dieser Werbeform ist, dass die Texte über suchmaschinenrelevante Publisher dauerhaft auffindbar sind und so kontinuierlich auf die Ziele des Advertisers einzahlen. Diese sollten daher auf einer Mindestlaufzeit von 12 Monaten bestehen.

  10. Advertorials sollten nicht zum schnellen Abverkauf missbraucht werden. So einfach ist das nicht und es kann allenfalls bei massiver Trafficzuführung funktionieren. Advertorials sind ein elementarer Baustein im Rahmen einer Content Marketing-Strategie um Engagement und Brand-Awareness zu schaffen. Aber sie sind nicht das Instrument um den schnellen Euro zu. Wer aber Kunden überzeugen und an sich binden will, ist mit dieser Werbeform gut beraten.


Unsere zehn Tipps für erfolgreiche Online-Advertorials gibt es übrigens auch als handliche Infografik.

Und schon unser Advertorial-Erklärvideo gesehen?
Wir stellen die Werbeform vor und wie sie Ihnen dabei helfen kann, Ihre Unternehmens-Ziele zu erreichen:



 

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