Datenfeed

11. Dezember 2017 0 Kommentare

Es gibt zwei verschiedene Arten, um Daten zu übertragen – entweder als Datei oder als Feed. Bei letzterem zieht sich ein Client die Daten über eine Netzwerkverbindung von einem Server (Pull-Dienst). Das Ganze spielt sich automatisiert und in Echtzeit ab, so dass der Client stets über den neuesten Stand an Daten verfügt, während der alte überschrieben wird. Gerade bei großen Datenmengen ist ein Feed ideal, denn die Daten werden so codiert verschickt (TXT, CSV, XML), dass diese unmittelbar und "passgenau" vom Clientsystem verarbeitet werden können.
Welche Arten von Inhalten übertragen werden, spielt keine Rolle. So lassen sich Videodateien genauso per Datenfeed ausliefern wie simple Messwerte, Produktdaten für Shopping-Anbieter oder auch komplexe, multimediale Werbeformate in Affiliate-Programmen. Die genauen Anforderungen an die Datenfeeds werden zwischen technischen Abteilungen der Clients und der Datenanbieter vereinbart.

Prominente Beispiele, die im Rahmen von Online-Marketing-Maßnahmen auf Datenfeeds setzen, sind Preissuchmaschinen, Online-Marktplätze, Affiliate-Netzwerkte, Karten-Dienste mit Verkehrsinformationen, Apps auf Smartphones und Tablets, Netflix, iTunes Music, Spotify und viele mehr. All diese Dienste setzen, auf die eine oder andere Art und Weise, auf einen kontinuierlichen Strom von Daten, um an allen Schnittstellen die jeweils gewünschten aktuellen Informationen bereitzustellen.

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